5. Aug, 2016

Die perfekte Frau mach Männern mit Format Mut

Der perfekte Frauenkörper ist gefunden. Das jedenfalls behaupten Experten der Universität Texas (USA). Wer jetzt an superschlanke Top-Models denkt, der liegt völlig falsch. Die wissenschaftlich Auserwählte ist Kelly Brook, eine 36-jährige britische Schauspielerin mit deutlich sichtbaren Rundungen. Vergessen Sie Ihren Hometrainer, meine Damen! Drall ist perfekt – die Herren Professoren haben es bestätigt.

Dieses Ergebnis macht nicht nur den Damen Mut, auch der männlichen Abteilung der Schöpfung. Denn die von den texanischen Experten aufgestellten Regeln lassen selbst mich in die Nähe der Perfektion rücken. So sollte idealerweise der Taillenumfang drei Viertel des Brustumfanges betragen und der Hüftumfang ein Drittel größer sein als die Taille. Bei Kelly Brook kommt das hin: 99-71-94. Bei mir mit etwas gutem Willen auch: 122–110-118. Gut, bei der Messung habe ich den Bauch eingezogen, die Luft angehalten und das Band recht stramm gezogen. Aber das hat Kelly Brook sicher auch gemacht ...

Die weiteren Kriterien für Perfektion: Man sollte nicht übermäßig, sondern nur durchschnittlich groß sein. Das finden die Cowboy-Wissenschaftler aus Texas attraktiv. Nun, mit 1,80 Meter kann ich da gut mithalten – eben Durchschnitt, wie bei Kelly Brook, die es auf 1,68 Meter bringt.

Bei der wissenschaftlichen Betrachtung des Gesichtes wird es bei mir etwas schwieriger. Über sechs Jahrzehnte haben ihre Spuren hinterlassen. Die Augen sind etwas kleiner geworden, die Augenbrauen nicht mehr ganz bogenförmig, die Lippen nicht mehr ganz so voll, und die Haare glänzen auch nicht mehr so wie früher. Immerhin sind sie noch da. Aber vielleicht muss man bei diesem Punkt auch zwischen Männlein und Weiblein differenzieren – natürlich immer rein wissenschaftlich betrachtet. Das bei Kelly Brook im Gesicht festgestellte Kindchen-Schema ist bei Männern dann vielleicht doch nicht so ideal. Schlupflider, buschige Augenbrauen, ein schmaler Mund, umrahmt von einem ordentlichen Bart, sowie noch dichtes Haar sind bei Mannsbildern dann vielleicht doch attraktiver.

Insgesamt sollte die Expertise der Texaner uns Männern Mut machen: nobody is perfect – aber wir sind schon ganz nah dran.